Ausbildungshistorie der Hauni Maschinenbau GmbH

1948

Neun Maschinenschlosser beginnen ihre Lehre bei Hauni. Die Lehrwerkstatt befindet sich noch am Weidenbaumsweg.

1953

Erstes Stipendium an Auslerner vergeben. Karl-Heinz Richter wird damit für seinen Fleiß und sein Fachwissen belohnt.

1956

Margot Rüger beendet als erster weiblicher Lehrling ihre Lehre als Technische Zeichnerin.

1958

Damit Renovierungsarbeiten in der Lehrwerkstatt nicht den Start des Ausbildungsjahres verzögern, fahren die neuen Lehrlinge das erste Mal zu einem Aufenthalt in ein Schullandheim. Kennenlernen, Rollenspiele und einleitender Unterricht erwarten sie dort. Daraus entwickelte sich eine bis heute lebendige Tradition.

1963

Umzug der Lehrwerkstatt in einen eigenen Ausbildungspavillon.

1964

Zum Gedenken an den Leiter des Versuchs wird der Max-Pollmann-Preis zum ersten Mal vergeben. Der Preis beinhaltet eine Reise nach Ägypten und wird für besondere Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit vergeben.

1971

Eberhard Reuther wird Ausbildungsleiter. Er tritt die Nachfolge von Adolf Lose an, der diese Aufgabe seit 1948 wahrgenommen hatte.

1972

Mit dem Betriebsverfassungsgesetz wird die bereits zuvor bestehende JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung) bei Hauni institutionalisiert.

1974

Eberhard Reuther gründet den Arbeitskreis für Ausbildungsleiter in Hamburg. Ursprünglich als Erfahrungsaustausch gedacht, ist der Arbeitskreis heute vor allem Ansprechpartner für die behördlichen Belange im Ausbildungsbereich.

1978

Die Lehrwerkstatt muss erweitert werden, um die zerspanenden Berufe aufnehmen zu können. Sie waren bis dahin direkt der Produktion unterstellt.

1980

Der Adalbert-Zielinski-Preis wird erstmals vergeben. Er erinnert an den ersten Betriebsratsvorsitzenden von Hauni und wird jährlich für besondere Leistungen vergeben.

1982

Die Berufsausbildung wird eine eigenständige Abteilung, Joachim Schlicht wird ihr Leiter.

1991

Auszubildende aller Gewerke werden für besondere Teamfähigkeit mit einem zweiwöchigen Segelkurs belohnt.

1992

Der Arbeitgeberverband Nordmetall und fast 30 seiner Mitglieder, darunter die Körber AG, gründen die Nordakademie. An dieser staatlich anerkannten Fachhochschule werden in dualen Studiengängen Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker und Diplomkaufleute ausgebildet.

1997

Eröffnung des neuen Bildungszentrums. Auf 2800 Quadratmetern werden die Aktivitäten der Bereiche Berufsausbildung und Personalentwicklung gebündelt. Die neuen Lehrwerkstätten und Seminarräume bieten beste Voraussetzungen für konzentriertes Lernen und Arbeiten.

1998

Mit den 46 Berufsanfängern dieses Sommers steigt die Ausbildungsquote von Hauni auf über sieben Prozent. Hauni liegt damit weit über dem Branchendurchschnitt. Ein deutliches Bekenntnis zu einer qualitativ hochstehenden Berufsausbildung auch in wirtschaftlich schwereren Zeiten ist der Beschluss, ab dem kommenden Ausbildungsjahr auch das neue Berufsbild des Mechatronikers in das Ausbildungsangebot aufzunehmen.

1999

Hauni bildet die ersten drei Mechatroniker und eine Mechatronikerin aus.

2003

Hauni bietet das duale Studium Fachrichtung Maschinenbau an.

2004

Einführung der Onlinebewerbung. Die ersten beiden Diplom Ingenieure Informations- und Elektrotechnik an der HAW mit integrierter Berufsausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme beginnen bei Hauni.

2006

Einführung der Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. Diplom-Studiengänge werden auf den europäischen Standard gebracht (Bachelor-Studiengänge).

2007

Die ersten beiden Bachelor-Studenten im Fach Informatik Ingenieurswesen (TUHH) beginnen ihre duale Ausbildung.

2008

Das letzte Zeichenbrett weicht den CAD-Systemen.

2009

Einführung der Ausbildung zum Produktionstechnologen. Die ersten beiden Bachelor-Studenten der Mechatronik beginnen ihr Studium an der TUHH.

2010

Christian Eggenstein übernimmt die Leitung der Berufsausbildung. Er folgt auf den seit 1982 in diesem Amt tätigen Joachim Schlicht. Dieser Schritt wird symbolisch durch die Übergabe eines Staffelstabes zelebriert.

2015

Silke Busch übernimmt die Leitung der Berufsausbildung. Sie folgt auf den seit 2010 in diesem Amt tätigen Christian Eggenstein.

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